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Thema: Haben Sie einen "Job" oder einen "Beruf"?
jjpoelli
(offline)
Moderator


Für Stadt und Landkreis Mühldorf a. Inn

Beiträge: 47
Geschlecht:
Mitglied seit: 29.09.2009

Deutschland
jjpoelli 
icon5  Haben Sie einen "Job" oder einen "Beruf"? #1 Datum: 09.03.2010, 17:37  

Verschiedene Diskussionen in den vergangenen Tagen haben die Frage aufgeworfen: "Wie stehen wir zu unserer Arbeit?"

Wir wollen diese Frage an Sie weitergeben, in der es nicht darum geht, was wir machen, sonder darum, welchen Stellenwert das hat, womit wir unsere Zeit verbringen:

Wenn wir der Meinung sind, wir haben einen Job, so meinen wir oft, daß wir einer Arbeit nachgehen, die eigentlich nur den Zweck erfüllt, Geld zu verdienen. Ein "Job" ist eine beliebige, austauschbare Beschäftigung, für die wir nicht sonderlich viel Interesse haben und für die wir auch nicht sonderlich viel Engagement aufbringen. Zufriedenheit und Erfüllung wird so ein "Job" kaum mit sich bringen, weil er - wie gesagt - hauptsächlich aufs Geld ausgerichtet ist, das wir damit verdienen.

Sehen wir unsere Tätigkeit aber als Beruf, dem wir nachgehen, dann sieht das schon anders aus: Beruf hat etwas mit "Berufung" zu tun, ist also etwas, zu dem wir uns hingezogen fühlen, für das wir uns interessieren und einsetzen. Die Arbeit, die unseren Beruf ausmacht, erfüllt uns, es macht Freude, Aufgaben zu erledigen und dann zu sehen, was wir geschafft haben. Schauen wir aus diesem Blickwinkel auf unseren Beruf, dann rückt das Geld in den Hintergrund.

Mehrere unserer Fachleute haben kürzlich betont, daß sich Zufriedenheit im Leben nur einstellen kann, wenn uns unsere Arbeit Freude macht.

Würden wir unsere Einstellung zur Arbeit ändern, bekämen wir vielleicht die dringend benötigten Pflegekräfte, unser Schulsystem würde nicht "feminisiert" (also fast ausschließlich von Frauen getragen) und der Wert des Geschaffenen (und damit der Mensch selbst) würde wieder in den Vordergrund rücken.

Vielleicht sollten wir uns darüber im Klaren sein, daß es großen Einfluß auf unser Denken und damit auf unser Selbstwertgefühl hat, wie man die Arbeit nennt, der man nachgeht: "Job" oder "Beruf"?

Viellecht wird ja aus so manchem "Job ein "Beruf", wenn man anfängt, seine Tätigkeit anders zu sehen und zu nennen?

Also, wie ist das mit Ihnen? Haben Sie einen "Job" oder gehen Sie einem "Beruf" nach?

Video ist nicht gleich Video. Aus manchen Aufnahmen kann man nur Videoclips machen, aus anderen richtige Fernsehbeiträge.


(Bisher wurde dieser Beitrag 5 mal editiert, als letztes von jjpoelli am 09.03.2010 @ 17:58)
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